Hirnforschung / Wissenschaft - Erlebniswelt Waldbaden-Ostschweiz

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Wissenschaft und Hirnforschung

Erkenntnisse aus der modernen Hirnforschung haben den Einfluss der Meditation sowohl auf die Psyche, auf das Gehirn, als auch auf die körperliche Gesundheit untersucht und sind zu aufschlussreichen Ergebnissen gekommen.
Durch Verästelungen von Synapsen sind unsere Abermilliarden von Nervenzellen miteinander verbunden - Das zentrale Nervensystem
Die Neuronen tauschen elektrochemische Impulse untereinander aus, was elektromagnetische Felder mit unterschiedlichen Frequenzen erzeugt. Diese elektrischen Gehirnaktivitäten können mittels der Elektroenzephalografie (EEG) gemessen werden.

Hans Berg entdeckte in den 1920 Jahre bei der Untersuchung dieser Gehirnaktivitäten mittels EEG vier verschiedene Gehirnwellenmuster.

Betha-Wellen
Alltagsbewusstsein, ca. 12.5 - 38 Hz*
Alpha-Wellen
Leichte Entspannung, Verschnaufpause, Geschlossene Augen, ca. 8 - 12 Hz*
Theta-Wellen
Tiefe Entspannung, Meditation, Leichte Traumphase, ca. 3.5 - 7.5 Hz*
Deltat-Wellen
Tiefschlafphase und Trance, ca. 0.5 - 4 Hz*

Gamma-Wellen
Diese Wellen sind die am jüngsten entdeckten Hirnwellen, daher sind diese noch am wenigsten erforscht. Laut Wikipedia finden im Bereich der Gamma-Wellen Transformations- und neuronale Reorganisationsprozesse statt. Zudem treten diese Hirnwellen in tiefster Meditation, erweiterten Bewusstseinszuständen und bei mystischen Erfahrungen, sowie in aussergewöhnlichen Extremsituationen auf. Hirnwellenfrequenz ab ca. 40 - 70 Hz* oder sogar noch schneller.
*Die Frequenzbereiche variieren je nach Quelle und sind daher als ungefähre Richtwerte zu betrachten, wichtiger ist die Tatsache, dass unser Gehirn in verschiedenen Situation/Zuständen unterschiediche Aktivitäten aufweist.

Die verschiedenen Gehirnwellen sind zuständig für biologische Vorgänge im Körper. Sie steuern Körperfunktionen, Wahrnehmungen, den Gemütszustand, den Hormonhaushalt, die Aktivität des Immunsystems und vieles mehr.

Joe Kamia stellte fest, dass die unterschiedlichen Gehirnwellenmuster vom Bewusstsein abhängig sind. Je nach Bewusstseinszustand, meist durch Gedanken oder äussere Situationen beeinflusst, verändert sich das Gerhirnwellenmuster. Im Normalfall geschieht dies völlig unbewusst und automatisch. Durch unterschiedliche Techniken wie z.B. Meditation, Achtsamkeit und Mentaltraining, kann der eigene Bewusstseinszustand allerdings gezielt beeinflusst und verändert werden. Auch die Aktivität in den unterschiedlichen Hirnregionen werden vom eigenen Bewusstseinszustand beeinflusst.

Diese verschiedenen Hirnaktivitäten können wir mit unterschiedlichen Betriebssystemen vergleichen. Jede Hirnfrequenz hat ihre spezifischen Eigenschaften und ist für bestimmte Fähigkeiten und Prozesse zuständig.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung
Wenn wir eine Gefahrensituation erkennen, schaltet unser Bewusstsein von Natur aus automatisch in den Überlebensmodus. Der Körper und der Geist werden auf eine Extremsituation vorbereitet, Adrenalin wird ausgeschüttet ungewöhnliche Kräfte werden freigesetzt, das Schmerzempfinden nimmt stark ab usw.
Ob wir uns aber wirklich in einer Situation die diese körperlichen Reaktionen benötigen befinden, ist nebensächlich, da die Reaktion durch das  (vermeintliche) "Erkennen", also das Bewusstsein ausgelöst wird. Deshalb kommt es häufig vor, dass man in einer Situation völlig überreagiert weil man, z.B. auf Grund einer Erfahrung, die man in der Vergangenheit gemacht hat, eine Situation (unbewusst) "falsch einschätzt" und dadurch Reaktionen im Körper ausgelöst werden, die für diese Situation unpassend und hinderlich sind.

Wenn man also lernt, seine Bewusstseinszustände "im Griff zu haben" und nicht "sie einem im Griff haben", kann man diese körperlichen und mentalen Reaktionen bewusst steuern und ist ihnen nicht hilflos ausgeliefert.


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